Flasche Riesling Kremsleithen ohne Jahrgang

Es gibt Weine, die man am besten versteht, wenn man die Weingärten besucht, aus denen sie hervorgegangen sind. Der Riesling Kremsleithen zählt unbedingt dazu. Die imposante Riede hangelt sich am nördlichen Ufer der Krems den Hang, der bis zu 40 % Steigung besitzt, hinauf. Die von Steinmauern eingefassten Terrassen schauen nach Süden und Südwesten und bestehen aus Urgestein. Hier ist alles sehr eng, steil und steinig, und daher sind Mauern und Wein nur in Handarbeit zu pflegen.
Und traditionsreich ist es hier auch: Die Riede selbst wurde schon 1266 erstmals urkundlich erwähnt, und unsere Weingärten hat Silkes Großvater Anton Mayr sen. bereits Anfang der 1950er-Jahre angelegt.

Die Kremsleithen bildet ein ideales Terroir für mineralische Rieslinge. Der steinige Boden und die Mauern speichern die Sonnenwärme und sorgen dafür, dass die Trauben durch sehr späte Lese zu höchster Reife gelangen.

Der karge Boden bringt kantige, feinwürzige Weine hervor, die eine gewisse Reife benötigen – die Weine entfalten sich in der Regel erst im Sommer nach der Ernte. Dann aber überzeugen sie mit einem feinstrukturierten, klaren Säurerückgrat sowie mit ausdrucksstarker Frucht gepaart mit Mineralität. Der Wein passt zu Salaten sowie leichten Vor- und Hauptspeisen.

 

Auszeichnungen

92/100 Punkte – Falstaff

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